5 Tipps um Nähmaschinen einfach zu reinigen

Damit man möglichst lange und mit möglichst viel Spaß an seiner Nähmaschine arbeiten kann, ist es unbedingt notwendig die Nähmaschine hin und wieder zu reinigen.

Wie oft man das machen sollte, kommt darauf an wie oft und wie viel die Nähmaschine benutzt wird.

Reinigen mit einem Pinsel

Will man die Nähmaschine mit einem Pinsel reinigen, eignen sich Borsten und Haarpinsel besonders gut. Aber auch die Pinsel die bei den meisten Nähmaschinen dabei sind kann man dafür verwenden. Als erstes nimmt man alle abnehmbaren Teile der Nähmaschine ab und pinselt den Staub und andere Überreste von den Teilen. Danach schraubt man alle abschraubbaren Gegenstände von der Nähmaschine ab und reinigt diese ebenfalls mit dem Pinsel. Sind alle abgenommenen Gegenstände gesäubert, wird das Innenleben der Nähmaschine ebenfalls mit dem Pinsel gereinigt. Ist alles gereinigt, schraubt und setzt man die abgenommenen Teile wieder an die Nähmaschine und pinselt die freiliegende Fläche der Nähmaschine ab. Weitere Reinigungstipps: hier.

Nähmaschine Reinigung

Reinigung mit dem Staubsauger

Zum Reinigen mit dem Staubsauger eignen sich besonders gut schmale Aufsätze oder kleine USB-Staubsauger, die man eigentlich für das Reinigen von Tastaturen nimmt). Hier geht man vor wie bei der Reinigung mit dem Pinsel. Alle abnehmbaren und abschraubbaren Gegenstände werden von der Maschine entfernt und abgesaugt. Danach werden sie wieder angeschraubt und die freiliegende Fläche und Rillen werden abgesaugt.

Sauber machen mit Druckluft

Zum Reinigen mit Druckluft benötigt man Druckluftspray aus der Dose (das gibt es im Baumarkt ab 4,- € ). Man nimmt auch hier wieder alle abnehmbaren und abschraubbaren Gegenstände der Nähmaschine ab. Danach wird mit dem Druckluftspray der Staub und alle anderen Überreste aus dem inneren der Nähmaschine gepustet. Bei dieser Methode ist es jedoch wichtig aufzupassen, damit man mit dem Druckluftspray nicht zu nah an die Nähmaschine kommt, da die Luft wie der Name schon sagt, mit einem enorm hohen Druck aus der Dose schießt. Ebenso ist es zu empfehlen, diese Reinigungsmethode an der frischen Luft anzuwenden. Denn wenn der Schmutz heraus gepustet wird, landet er wieder auf der Maschine oder im Zimmer. Auch hier wird die Nähmaschine wieder zusammengebaut und auch von außen mit dem Druckluftspray behandelt. Quelle zum Nähmaschinen Test.

Reinigen und Pflegen mit Wasser und Öl

Da die Nähmaschine ein mit Strom betriebenes Gerät ist, muss man sehr aufpassen wenn man die Nähmaschine mit Wasser reinigt. Für den Innenraum eignet sich das nicht. Man kann aber mit einem nassen Tuch die Nähmaschine von außen reinigen.
Um die Nähmaschine zu ölen muss sie gesäubert sein. Grundsätzlich gilt, auf alles was sich bewegt und aufeinander „liegt“ kommt ein kleiner Tropfen Öl.

Vorsichtig sein!

Der letzte Tipp, der bei allen Reinigungs- und Pflegemethoden gilt, ist es vorsichtig mit der Nähmaschine umzugehen, vor allem in Verbindung mit Flüssigkeiten und beim Reinigen mit Druckluft. Die W6 N454D (Test) ist eine Overlock-Nähmaschine mit zig Funktionen zum Steppen und Nähen. Hier sind Profis bestens ausgelastet und können Nähen was das Zeug hält.